Sterolithiografische Modellherstellung

Die stereolithiografische Herstellung von Modellen geschieht in einem Bad mit flüssigem Kunststoff. Der Datensatz wird asl erstes in Schichten zerlegt (slicen), dabei werden überhängende Geometrien durch Stützstrukturen welche die Software anlegt abgestützt. Ein laser fährt anschließend in dem Bad über bewegliche Spiegel eine bestimmte Geometrie (Slice) ab - diese härtet dadurch aus. Durch Absenken der Modellplattform um ein paar millimeter und zurückfahren der Plattform in eine Position welche um den Betrag der gewünschten Schichtstärke unter der anderen liegt wird eine neue Schicht flüssiger Kunststoff aufgetragen. Dann findet die erneute Aushärtung der nächsten Schicht mittels Laser statt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt bis das Modell fertig ist.

Abschließend fährt Plattform aus Bad heraus, überschüssiger Kunststoff fließt ab, und das Modell wird im UV-Licht nachgehärtet, und eventuelle Stützstrukturen werden abgetrennt.

  • Kostengünstig - da viele Modelle in einem Arbeitsschritt erzeugt werden können
  • Materialsparend
  • Es können sehr komplexe Geometrien erzeugt werden
  • Schichtverfahren = genauigkeit hängt von Schichtdicke ab (Z-Stufung, momentan um die 25 Mikrometer)